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Wie Flottentechnologie Kleinunternehmen helfen kann

Von Olcay Kaplan 4. März 2022

Wie Flottentechnologie Kleinunternehmen effizienter macht

Viele KMU haben unter der Corona-Pandemie gelitten. Eine Möglichkeit zur Effizienzsteigerung und Erhöhung der Produktivität: die Einführung von Flottenortungstechnologie. Für viele Kleinunternehmen hat sich diese Maßnahme als hilfreich erwiesen.

In der EU gibt es 24 Millionen KMU (kleine und mittlere Unternehmen), das entspricht 99 % aller Unternehmen auf dem Kontinent. KMU tragen zu mehr als der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts der EU bei und sind für die Beschäftigung von rund 100 Millionen Arbeitnehmern verantwortlich.

Angesichts ihrer großen Anzahl in Europa ist es für viele KMU sinnvoll, digitale Technologien zu nutzen, um die Organisation ihres Unternehmens so weit wie möglich zu erleichtern. Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie haben bis zu 70 % der KMU die digitale Technologie verstärkt genutzt. Doch trotz der offensichtlichen Vorteile zögern viele KMU bei der Einführung neuer Systeme, was sie gegenüber größeren Firmen, die die Chancen der Digitalisierung stärker nutzen, benachteiligt. 

Um zu verstehen, wie der Einsatz von Flottentechnologie das Management von Kleinunternehmen verbessern kann, ist es sinnvoll, einen Blick auf einige der täglichen Herausforderungen zu werfen, denen sich KMU gegenübersehen. 

Herausforderungen für kleine Unternehmen in Europa nach der COVID-19-Pandemie

Kleinunternehmen in der gesamten EU und im Vereinigten Königreich wurden von der COVID-19-Pandemie hart getroffen; und die Situation ist noch nicht ausgestanden. Vielen droht nach wie vor die Insolvenz: je nachdem, in welchem Sektor sie tätig sind oder welche Beschränkungen ihr Land ihnen auferlegt hat, und abhängig davon, wie viel finanzielle Unterstützung ihnen zusteht - wenn sie diese überhaupt bekommen. 

57 % aller KMU in Europa mussten aufgrund von COVID-19 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Die verschiedenen Unternehmensgrößen waren jedoch unterschiedlich betroffen: 60 % der Kleinst-KMU, 56 % der kleinen und 43 % der mittelgroßen Unternehmen meldeten Gewinneinbußen. Nach Ländern aufgeschlüsselt ergibt sich ebenfalls ein unterschiedliches Bild der Lage: So verzeichneten  65 % der KMU in Frankreich, 58 % der KMU in Italien, 51 % der KMU in den Niederlanden und 38 % der KMU in Deutschland während der Pandemie einen Umsatzrückgang.

Diesen Herausforderungen stellen sich Fuhrparkmanager in Deutschland jeden Tag 

Laut dem Fleet Technology Trends Report in Europe 2022 gaben 76 % der Fuhrparkmanager an, dass die Treibstoffkosten die größte Herausforderung im täglichen Geschäft darstellen, um ihr Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten. Auf den weiteren Rängen folgen: gestiegene Betriebsausgaben (74 %), Erfüllung der Kundenanforderungen und -erwartungen (69 %), Arbeitskosten (65 %) und Sicherheit (60 %).

Aus diesen Gründen ruft das EU-Parlament auch die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten auf, „in die Datenwirtschaft, künstliche Intelligenz, intelligente Produktion, das Internet der Dinge und Quantencomputing zu investieren und zugleich eine starke KMU-Komponente in diesen Bereichen sicherzustellen.“ Und tatsächlich hat die Pandemie viele Kleinunternehmen bereits zu digitalen Geschäftsmodellen gedrängt.

Status quo der Digitalisierung von Kleinunternehmen in Europa

"Nur 17 % der KMU haben bisher erfolgreich digitale Technologien in ihr Unternehmen integriert“, musste das EU-Parlament jüngst feststellen.

Laut der KMU-Umfrage der Kommission („SME Performance Review“) verfügen größere KMU eher über eine Strategie oder einen Aktionsplan zur Steuerung ihrer Digitalisierungsaktivitäten: 59 % der mittleren KMU und 49 % der kleinen KMU gaben an, über einen solchen Plan zu verfügen, der sie bei der Unternehmensführung unterstützt. Bei Kleinstunternehmen waren es gerade einmal 32 % der befragten Unternehmen.  

Doch der Wille zur Umgestaltung ist da: 71 % der KMU gaben an, dass sie die Einführung fortschrittlicherer Technologien in Betracht ziehen würden.

Wie GPS-Technologie kleinen Unternehmen helfen kann 

Die Einführung von GPS-Technologie in kleinen und mittleren Unternehmen als Teil des Digitalisierungsprozesses kann Ihrem Unternehmen helfen, die Produktivität zu steigern, die Betriebskosten zu senken und den Kundenservice zu verbessern. Hier sind die Möglichkeiten, die diese Technologie bietet: 

  • Verbesserte Kundenerfahrung: Mit GPS-Flottenortungslösungen können Sie Ihre Kunden über den Standort des Fahrers informieren sowie schneller und präziser auf Kundenanfragen mit genauen Ankunftszeiten reagieren. 
  • Geringere Geschäftskosten: Flottenmanagementlösungen unterstützen Sie dabei, unwirtschaftliche Fahrweisen wie Leerlauf, überhöhte Geschwindigkeit und starkes Beschleunigen einzusehen. Dadurch lässt sich der Kraftstoffverbrauch reduzieren. Sie können auch unberechtigte Nutzung und Leerlaufzeiten orten
  • Verbesserte Produktivität: Diese Systeme können modernen Fuhrparkmanagern dabei helfen, produktiver zu sein, indem sie Aufträge in einer effizienten Reihenfolge planen und optimierte Routen für jedes Fahrzeug erstellen, so dass Sie mehr Kundentermine in den Arbeitstag integrieren können. 

Wie die GPS-Ortung das Management von Kleinunternehmen verbessert hat

Im Folgenden finden Sie einige Daten dafür, wie die Einführung der Flottenverfolgung das Management kleiner Unternehmen in Deutschland unterstützt hat:

Laut dem Flottenmanagement Report in Europe 2022 haben 35 % der deutschen Unternehmen nach der Einführung einer GPS-Flottenortungslösung eine Steigerung ihrer Produktivität festgestellt. 56 % der Unternehmen berichteten über einen verbesserten Kundenservice, 58 % konnten ihre Kraftstoffkosten und 27 % ihre Arbeitskosten senken.

Der Flottenmanagement Report Report in Europe 2022 basiert auf einer Umfrage, die ABI Research im Auftrag von Verizon Connect durchgeführt hat.

Entdecken Sie jetzt unser Flottenortungslösungen und finden Sie heraus, wie wir Ihr Kleinunternehmen weiter nach vorn bringen können. 

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Olcay Kaplan

Olcay is the Marketing Specialist for Germany & Austria. With her experience in PR and Marketing Communications she is responsible for the marketing activities including digital marketing as well as content creation.


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